Henry-Gesetz Rechner
Was ist Henrys Gesetz?
Henrys Gesetz beschreibt die Löslichkeit eines Gases in einer Flüssigkeit bei konstanter Temperatur.
Grundform:
c = kH · P
c = kH · P
- c: Gaskonzentration in Lösung
- kH: Henry-Konstante (temperaturabhängig)
- P: Partialdruck des Gases über der Lösung
Formeln
Konzentration:
c = kH · P
c = kH · P
Partialdruck:
P = c / kH
P = c / kH
Henry-Konstante:
kH = c / P
kH = c / P
Temperatur:
kH = f(T)
kH = f(T)
Beispiele
CO₂ in Wasser (25°C)
kH ≈ 0,033 mol/(L·atm), P = 1 atm
c = 0,033 · 1 = 0,033 mol/L
kH ≈ 0,033 mol/(L·atm), P = 1 atm
c = 0,033 · 1 = 0,033 mol/L
O₂ in Wasser
Bei kleinerem kH ist die Löslichkeit geringer als bei CO₂.
Bei kleinerem kH ist die Löslichkeit geringer als bei CO₂.
Erhöhter Druck
Verdoppelt sich P, verdoppelt sich c (idealisiert nach Henry).
Verdoppelt sich P, verdoppelt sich c (idealisiert nach Henry).
Getränke
Hoher CO₂-Druck in Flaschen erhöht gelöstes CO₂.
Hoher CO₂-Druck in Flaschen erhöht gelöstes CO₂.
Technischer Hintergrund
Gültigkeitsbereich
Henrys Gesetz gilt näherungsweise für verdünnte Lösungen und nicht-reaktive Gase. Bei chemischer Reaktion (z. B. CO₂ + H₂O) sind erweiterte Modelle nötig.
Anwendungen
- Getränkeindustrie (Kohlensäure)
- Gewässerchemie (Sauerstoffeintrag)
- Umwelttechnik und Gaswäsche
- Bioprozesstechnik (O₂-Versorgung)
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