Kolligative Eigenschaften
Was sind kolligative Eigenschaften?
Kolligative Eigenschaften hängen nur von der Anzahl gelöster Teilchen ab, nicht von deren Art.
Gefrierpunkt:
ΔTf = Kf × m
ΔTf = Kf × m
Siedepunkt:
ΔTb = Kb × m
ΔTb = Kb × m
- Gefrierpunkterniedrigung
- Siedepunkterhöhung
- Osmotischer Druck
Formeln
Gefrierpunkterniedrigung:
ΔTf = Kf × m
ΔTf = Kf × m
Siedepunkterhöhung:
ΔTb = Kb × m
ΔTb = Kb × m
Molalität:
m = ΔT / K
m = ΔT / K
Für Elektrolyte (erweitert):
ΔT = i × K × m
ΔT = i × K × m
Beispiele
Essigsäure + gelöster Stoff
Kf=3,90; m=0,5
ΔTf=1,950°C
Kf=3,90; m=0,5
ΔTf=1,950°C
Siedepunkt (Essigsäure)
Kb=3,07; m=0,5
ΔTb=1,535°C
Kb=3,07; m=0,5
ΔTb=1,535°C
Polar-protisches Lösungsmittel
Essigsäure zeigt deutliche Gefrier- und Siedepunktverschiebungen.
Essigsäure zeigt deutliche Gefrier- und Siedepunktverschiebungen.
Prozesshinweis
Größere K-Werte führen bei gleicher Molalität zu größeren ΔT-Werten.
Größere K-Werte führen bei gleicher Molalität zu größeren ΔT-Werten.
Technischer Hintergrund
Bedeutung der Molalität
Molalität ist temperaturunabhängig und daher für kolligative Eigenschaften besonders geeignet.
Anwendungen
- Kryoskopie und Ebullioskopie
- Frostschutzmittel
- Bestimmung molarer Massen
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