Helmholtz-Spulen-Rechner
Magnetfeld im Zentrum einer Spulenpaar-Anordnung abschätzen
Berechnung
Kurz-Einweisung
Ein Helmholtz-Spulenpaar erzeugt im Zentrum ein möglichst homogenes Magnetfeld. Idealerweise ist der Spulenabstand gleich dem Radius ( a = R).
Der Rechner unterstützt den allgemeinen Abstand und zeigt zusätzlich, wie nah die Geometrie am idealen Helmholtz-Punkt liegt.
Formeln (MathJax)
Legende
- \(B\): Magnetische Flussdichte im Zentrum [T]
- \(N\): Windungen je Spule [-]
- \(I\): Strom [A]
- \(R\): Spulenradius [m]
- \(a\): Abstand der Spulenmittelpunkte [m]
- \(\mu_0\): magnetische Feldkonstante \(4\pi\cdot10^{-7}\,\mathrm{H/m}\)
Beispiele
Ausführliche Dokumentation & Zusammenfassung
Helmholtz-Spulen werden eingesetzt, um ein gut definiertes Magnetfeld in einem kleinen Volumen zu erzeugen, z. B. für Sensorprüfung, Kompass-Kalibrierung, Biomedizin oder Ausbildungsversuche. Die klassische Bedingung a=R minimiert Feldkrümmung um das Zentrum und verbessert die Homogenität.
Der Rechner nutzt ein vereinfachtes, luftkernbasiertes Modell (quasistatisch, ohne ferromagnetische Kernführung). Für hohe Genauigkeit sollten Drahtgeometrie, reale Spulenbreite, Stromstabilität, Temperaturdrift und ggf. Mehrlagen-Effekte separat betrachtet werden.
Zusammenfassung
- Berechnet B im Zentrum für ein Spulenpaar
- Löst inverse Aufgaben für I oder N bei Ziel-B
- Hilft, die Helmholtz-Bedingung a≈R gezielt einzuhalten
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